Das Gipfeltreffen der Transport- und Logistikbranche brachte in Berlin die beeindruckende Zahl von 3.400 Teilnehmern zusammen. Am dritten Tag fand die Fachsequenz „Blockchain für Supply Chain Management“ statt. Mit mehr als zweihundert Teilnehmern war der Vortragsraum prall gefüllt. Zu Beginn überraschte Dr. Christian Grotemeier, Leiter Forschung und Veranstaltungen des BVL, den Moderator Frank Bolten mit einem Geburtstagskuchen, danach ging es mit der geplanten Agenda weiter.
Nach einem einführenden Vortrag zur Blockchain in Supply Chain Management und Transportlogistik berichtete Martijn Siebrand, Program Manager Supply Chain Finance TKI Dinalog, über das niederländische Konsortium rund um den Hafen Rotterdam. Dort arbeiten 16 Institutionen – u.a. die TU Delft, ABN-AMRO und Royal Flora Holland – an Projekten rund um Chain Finance, Supply Finance und neuen Geschäftsmodellen.
Thomas Müller, Co-Founder, konzentriert sich mit der Firma contractus auf die Nutzung von Smart Contracts. Er zeigte am Beispiel der Beschaffungslogistik, wie Blockchain für unternehmensrelevante Prozesse erfolgreich genutzt werden kann. Hier ein Blogpost zu der Veranstaltung auf der contractus-Website und nachfolgend die Präsentation, die Thomas Müller gehalten hat.

Abschließend präsentierten Martin Araman, Geschäftsführer von Sovereign Speed, Oliver Leopold, Geschäftsführer von SHOTLOGISTCS und Frank Bolten von CHAINSTEP das von der Logistik Initiative Hamburg initiierte Projekt HANSEBLOC. Unter diesem Titel wurde Ende August beim BMWi ein Förderantrag eingereicht. Ziel: den digitalen Frachtbrief unter Einbeziehung von Smart Contracts durch Blockchain absichern. Der Start von HANSEBLOC ist geplant für Februar 2018, der Bescheid stand zum Zeitpunkt der Präsentation noch aus. Unten verlinkt sind ein Video, das die heutige Komplexität gerade bei internationaler Luftfracht aufzeigt sowie die von den Konsortiumsmitgliedern gezeigte Präsentation.

Abschließend noch ein paar Impressionen von der Veranstaltung.