Ende Mai fand die BREAKBULK Europe erstmals in Bremen statt. Bei Tageshöchsttemperaturen von deutlich über 30 Grad wurden an den drei Veranstaltungstagen insgesamt 12.000 Besucher gezählt. Damit wurde die bereits optimistische Schätzung des Veranstalters vor dem Event (10.000 Besucher) deutlich übertroffen. Breakbulk ist der Bereich der Transportlogistik, bei dem die Ware nicht in einen Standardcontainer passt. Beispiele hierfür sind komplette Fabriken oder auch Pipelinesysteme. Damit ist jeder Breakbulk Auftrag in der Abwicklung ein eigenes Projekt. Es war beeindruckend, wie international es in den Hallen zuging. Häfen und Projektlogistiker von allen Kontinenten waren in Bremen zu Gast.

Am zweiten Tag fanden im Rahmen des Konferenzprogramms zwei Supersessions zu Blockchain statt. Zunächst durfte Frank Bolten, Managing Partner CHAINSTEP, als Partner der BVL die Grundlagen der Blockchain Technologie erläutern. Hierbei war besonders die Resonanz auf das im Vorfeld im begleitenden Magazin veröffentlichte Interview (hier auch auf SoundCloud) bemerkenswert, in dem Frank Bolten Parallelen zwischen der IT Distribution und dem Breakbulk Projektgeschäft zog.

In der zweiten Supersession diskutierten vier Projektlogistiker gemeinsam mit Frank Bolten über die bereits heute nutzbaren Potenziale der Blockchain Technologie in der Projektlogistik. Interessant war hier, dass drei der vier Projektlogistiker erläuterten, dass sie bereits in der Umsetzungsphase der Nutzung von Blockchain Technologie in ihren Prozessen sind. Der Fokus liegt jeweils auf den Effizienzgewinnen, die die verteilten Systeme bringen.

Einige Bilder mit freundlicher Genehmigung von Breakbulk Events – hier geht es zur Breakbulk-Bildergalerie auf Flickr.