Am 3. Juni 2020 hatte ich die Ehre, als Diskussionsteilnehmer an der Crypto-Valley-Veranstaltung teilzunehmen: „Bringing Enterprise Blockchain Solutions Alive“. Zusammen mit führenden Köpfen aus dem Blockchain-Bereich diskutierten wir über die wichtigsten Erfolgsfaktoren von Blockchain-Lösungen für Unternehmen und viele weitere Ideen. Themen, die diskutiert wurden:

Schlüssel-Erfolgsfaktoren

Benjamin Soh von STACS sprach über die Integration möglichst vieler Technologieplattformen in die Blockchain. Es ist wichtig, eine Technologieplattform einfach in eine Blockchain integrieren zu können, damit die Blockchain-Lösung sich verbessern kann, anstatt einen Prozess zu unterbrechen. Beat Bannwart von UBS fügte hinzu, dass man, um erfolgreich zu sein, ein reales Problem lösen müsse, um dem Endbenutzer einen Anreiz zu geben, tatsächlich eine neue Plattform zu nutzen. Dabei sollte man sich auf das Hauptproblem konzentrieren und die Lösung so einfach wie möglich halten, um die Chance zu erhöhen, dass ein Endbenutzer verstehen kann, wie er von der Lösung profitieren kann. Shi Khai Wei von Longhash Ventures hatte einen anderen Ansatz, um Erfolgsfaktoren zu definieren. Er zieht es vor, die richtigen Teams und die richtigen Leute auszuwählen, um erfolgreich zu sein. Außerdem muss das Team dann ein Problem klar definieren und eine tragfähige Lösung anbieten, um dieses Problem tatsächlich zu lösen. Für ihn sind „red flag people“, die eine Lösung schaffen, einfach weil sie dazu in der Lage sind, und nicht, weil sie ein klar definiertes Problem haben, das sie verstehen und lösen wollen.

Wie man Probleme angeht

Julian La Picque von Uncrypted beschrieb seine Erfahrung, verschiedene Parteien in einem Konsortium zusammenzubringen und am selben Problem zu arbeiten. Er erläuterte die Schwierigkeiten dabei, kam aber schlussendlich zu dem Schluss, dass der Netzwerkeffekt stark ist und das Finden einer gemeinsamen Basis von Vorteil ist. Johannes Hinckeldeyn von der TUHH griff die Idee über den Standardisierungsprozess und die Art und Weise auf, wie sein Institut Probleme in Lieferketten angeht, indem er die Standardisierung erforscht. Timo Schneider (das bin ich) von der TUHH und CHAINSTEP fügte hinzu, dass sich der Prozess der Normenentwicklung noch in einem frühen Stadium befindet und Probleme, die durch Normen gelöst werden können, noch nicht definiert sind. Der Blockchain-spezifische Standard, über den ich meine Masterarbeit geschrieben habe, beschäftigte sich mit der Standortspeicherung auf einer Blockchain. Das Ergebnis war, dass dieser Standard nicht über verschiedene Blockchain-Technologien hinweg verwendet werden kann, worauf ich durch die Schlussfolgerung hinwies, dass Interoperabilität ein Schlüsselfaktor für den Erfolg von Blockchain-Lösungen wie auch von Blockchain-Standards ist.

Welches ist das beste Team?

Johannes Hinckeldeyn fügte seine Erkenntnisse über die Rolle der Universitäten in solchen Konsortien hinzu. Er wies darauf hin, dass Universitäten prädestiniert sind, die Rolle eines Beraters zu übernehmen. Sie konzentrieren sich nicht auf wirtschaftliche Faktoren, sondern auf die Ideen hinter der Lösung. Ich fügte hinzu, dass Konsortien eine gute Idee sind, wenn es um neue Ideen und Technologien geht, wo Fachwissen selten und Probleme schwierig sind. Sobald Ideen reifen, kam ich zu dem Schluss, dass Konsortien eine weniger wichtige Rolle spielen und dass agile Unternehmen oder Startups besser geeignet sind, eine Lösung zum Leben zu erwecken. Shi Khai Wei vertrat eine etwas andere Ansicht, indem er sagte, dass es hauptsächlich vom Anwendungsfall selbst abhängt. Konsortien können vorteilhaft sein.

Die oben genannten Themen sind nur ein Ausschnitt aus der gesamten Diskussion, die unten als Video zu finden ist. Es war eine lebhafte Diskussion und teilt einige grundlegende Gedanken, die wir bei CHAINSTEP Tag für Tag leben und atmen. Wenn Sie weitere Ideen oder Fragen haben, zögern Sie nicht, mir eine E-Mail an CHAINSTEP zu schicken oder nehmen Sie einfach über LinkedIn Kontakt mit mir auf. Ich freue mich immer, Ideen auszutauschen und über zukünftige Projekte zu sprechen.

Beitrag von Timo Schneider

 

Schaufenster Sichere Digitale Identitäten

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat mit dem Innovationswettbewerb „Schaufenster Sichere Digitale Identitäten“ dazu aufgerufen, überzeugende Konzeptideen für die breite Anwendung von Sicheren Digitalen Identitäten (SDI) zu entwickeln. Im Zentrum des Wettbewerbs sollen Kommunen, Städte und Metropolregionen stehen. Unter dem Namen STEREO hat sich ein Konsortium aus der Metropolregion Hamburg erfolgreich beworben und arbeitet – im Wettbewerb mit zehn weiteren Konsortien aus anderen Regionen Deutschlands – in dem Zeitraum von Juni bis November 2020 seine Konzeptidee aus. In dieser Zeit gilt es die Machbarkeit und Umsetzbarkeit zu überprüfen, Hemmnisse zu identifizieren und Voraussetzungen für eine schnelle und effiziente Implementierung der Konzeptidee in einer anschließenden Umsetzungsphase zu schaffen. Ende 2020 wird dann entschieden, welche Konsortien ab April 2021 ihre Konzepte in einer dreijährigen Umsetzungsphase erproben dürfen.

STEREO – das Projekt aus Hamburg

Der Ansatz des Konsortiums STEREO: Wir schaffen die sichere digitale Identität für kommunale Mobilitätsservices. Hierbei ist es uns wichtig, dass BürgerInnen sich mit einfachen, schnellen und vertrauenswürdigen Verfahren bei Diensten im Internet registrieren und anmelden können. Der Schutz der persönlichen Daten hat dabei höchste Priorität. Im Mittelpunkt unseres Projekts steht eine hohe Alltagsrelevanz der STEREO Use Cases. Um dies zu gewährleisten gehen wir auf die BürgerInnen zu und bitten Sie um Ihre Unterstützung.
Identitäten bilden die Basis für Vertrauen, indem sie die Sicherheit über die Kenntnis eines Handlungspartners widerspiegeln. Um Missbrauch zu vermeiden müssen jedoch nicht nur die Identität des Besitzers, sondern auch die Identität der auslösenden Sache zweifelsfrei elektronisch nachweisbar sein. Hier setzt das Projekt STEREO durch die Erzeugung und Verknüpfung von sicheren digitalen Identitäten von Fahrzeugen, deren HalterInnen sowie NutzerInnnen an. FahrzeughalterInnen können sich vollständig digital über ihr Smartphone oder Tablet identifizieren und nutzen dabei eine ID-Lösung ihrer Wahl. Die damit geschaffene digitale Identität, in Kombination mit dem digitalen Verfügungsrechst des Fahrzeugs, dient als Grundlage für eine Vielzahl von Nutzungsszenarien in der Mobilitätswelt der Zukunft

Die STEREO-Anwendungsfälle

Die Anwendungsfälle wurden mit Blick auf die tägliche Fahrzeugnutzung ausgewählt, um eine möglichst große Abdeckung und Übertragbarkeit auf alltägliche Lebenslagen zu gewährleisten. Es ist möglich, dass weitere Anwendungsfälle hinzukommen. Außerdem ist anzumerken, dass die Anwendungsfälle auch hinsichtlich der Ausgestaltung noch nicht final sind.

Hier geht es zur STEREO Website.

Am 22.10. war Blockchain das Hauptthema in der Bremer Baumwollbörse. Leonard Pust (BitMoin) und Jan Christoph Ebersbach, Head of Blockchain Engineering (CHAINSTEP), haben zum ersten Mal gemeinsam einen Schulungs- und Workshop-Tag gestaltet. Die Teilnehmer waren begeistert, ebenso wie wir. Die Kombination aus Schulung und Workshop an einem Tag hat Theorie und Praxis effizient miteinander verbunden und es konnten konkrete nächste Schritte definiert werden.

Um 8.30 Uhr ging es im historischen Gebäude der Baumwollbörse, direkt am Bremer Marktplatz, mit einem mutigen Schritt in den Paternoster los. Die Fahrt in den 5. Stock gelang problemlos, allein wir mussten uns beim Ein- und Aussteigen ranhalten. Das Ranhalten war ein guter Vorgeschmack auf unsere Veranstaltung. Ganz oben in der Baumwollbörse, im beeindruckenden Turmsaal, haben wir von 9 bis 12.30 Uhr die Grundlagen und Anwendungen der Blockchain-Technologie geschult. Ab 13 Uhr wurde der Teilnehmerkreis verkleinert und ganz konkret am Einsatz von Blockchain im Förderprojekt „Raum für Innovation, Blockchain für die GVO-Schlichtung bei Bio-Baumwolle“ gearbeitet. Viel Stoff für wenig Zeit.

Besonders bemerkenswert war für mich, dass die Baumwollbörse den Teilnehmerkreis für die Schulung geöffnet und Unternehmen und Organisationen eingeladen hat, die nicht am Förderprojekt teilnehmen. So konnten die Blockchain-Grundlagen einem breiteren Publikum zugänglich gemacht und über das Projekt hinausgehend Ideen und Fragen eingebracht werden.

Im zweiten Teil des Tages, nach der Mittagspause, haben wir in kleiner Runde mit den Partnern des Förderprojekts die Blockchain-Theorie auf das Förderprojekt angewendet. Dabei waren sowohl unsere technisch architekturellen Kenntnisse zum Unternehmenseinsatz von Blockchains als auch unsere Erfahrungen zur Entwicklung von Geschäftsmodellen mit Blockchain gefragt. Im nächsten Schritt heißt es nun die Ideen zu Papier bringen und Feedback einholen.

Beitrag von Jan Christoph (JC) Ebersbach

Wie auch im Vorjahr hatte CHAINSTEP im Rahmen der IT Strategietage die Gelegenheit, eine Blockchain MasterClass auszurichten. Die Tickets für die bewusst im kleinen Rahmen durchgeführte 90-minütige Veranstaltung waren schnell vergriffen. Die Blockchain MasterClass des Jahres 2019 war drei Abschnitte unterteilt:

Zunächst bot Jan Christoph Ebersbach von CHAINSTEP eine Einführung in die Blockchain Technologie. Hierbei ging er vor allen Dingen auf die Bedeutung von Blockchain für verschiedene Industrien ein und hob die Möglichkeit von neuartigen Services sowie die Bedeutung von Datensouveränität hervor. Seinen Vortragspart rundete er ab mit einer kurzen Darstellung hinsichtlich aktueller Blockchain Allianzen.

Anschließend übernahm Professor Dr. Ing. Volker Skwarek von der HAW. Er ordnete die Bedeutung von Blockchain Technologie im Kontext der Entwicklung des Internet-Protokolls ein. Er brachte es auf den Punkt: „Blockchain verknüpft Daten mit Bedeutung. Blockchain ist das Internet der Zukunft.“ Besonders interessiert waren die Zuhörer auch an der Erläuterung der unterschiedlichen Blockchain-Varianten in zweiten Teil seines Vortrags.

Den dritten Vortrag hielt Markus Olszok von der Kroschke Gruppe aus Ahrensburg zu dem von ihm verantworteten Projekt „carTRUST“. Unter dem Motto „Fahrzeuge einfach online zulassen, verwalten und verkaufen“ stellte er die Idee zu carTRUST vor. Das derzeitige Zulassungswesen ist nicht skalierbar, Blockchain und Digitalisierung können hier die Lösung sein, dass Prozesse deutlich einfacher und schneller werden. Abschließend gab es noch eine kurze Demo von CarTRUST.

Die Präsentation von CHAINSTEP und zu carTRUST Sie unten verlinkt. Professor Dr. Ing. Volker Skwarek hat seine Präsentation nicht freigegeben.

Die MasterClass haben wurde per Video aufgezeichnet, das Video ist ebenfalls unten verlinkt.

 

Am Vorabend des COBILITY-Kickoffs hatten wir Gelegenheit, im Rahmen der erfolgreichen „Blockchain Mania“ Meetup-Serie mit allen drei Initiatoren COBILITY, das dezentrale Netzwerk für die Transportlogistik, der Hamburger Blockchain-Community vorzustellen. Bei den Einladung unterstützte noch das Innovationsforum Hamburg und der Digital Hub Logistics, als Location hatten wir das Glück, den gerade eröffneten Coworking Space „HK100“ der Kravag  Versicherung nutzen zu können.

Insgesamt konnten wir gut 50 Gästen die Initiative COBILITY vorstellen. Wir haben diese Gelegenheit genutzt, um auch eine englischsprachige Aufnahme der Vorträge von allen drei Initiatoren zu produzieren. Diese Aufnahmen anbei, hinzu kommt noch eine Paneldiskussion bei der wir die sehr interessanten Fragen aus dem Publikum beantworten konnten.

Gastbeitrag von Dr. Kadri Bashi, CHAINSTEP Blockchain Consultant Istanbul

Der Future Logistik Summit, organisiert vom Internationalen Verband der Transport- und Logistikdienstleister UTIKAD, fand am 19. September 2018 im Elite World Europe Hotel statt. Der Gipfel, der die Zukunft der Logistikbranche beleuchten soll, fand einen großen Zuspruch und das Interesse bei den Vertretern der Logistikbranche, der Lieferkette und auch bei den Pionieren der türkischen Wirtschaft Aufmerksamkeit. Neben Vertretern aus der Logistikbranche kamen Vertreter verschiedenster Branchen von Supply Chain Managern über Produzenten, Import- und Exportunternehmen bis hin zu Außenhandelsunternehmen, Software- und Technologieunternehmen sowie Versicherungen zusammen. Neue Geschäftsmodelle und Geschäftspraktiken, die auf die Sektoren in der E-Welt warten, wurden auf dem Gipfel bewertet, der die Zukunft der Logistikbranche beleuchtete.

In der ersten Hälfte des Gipfels; „Bleiben Sie im Spiel mit Blockchain“ sprach Dr. Kadri A. Bahşi, Chainstep Projekt Manager Türkei über die Ansätze zu Blockchain basierten Projekten in der Logistikbranche, Gründer und Managing Partner der Chainstep GmbH in Hamburg Frank Bolten stellte die neue Initiative „COBILITY“ den Teilnehmern vor, und der Mitbegründer des weiteren Netzwerks Further, Kadir Özgür Oguz, informierte über die Anwendungen und Auswirkungen der Blockchain-Technologie in Aviation.

Ege Özsaygılı, Direktor der Trans.Eu Eastern Europe und Eurasia Group (der Hauptsponsor) traf sich mit den Teilnehmern bei der Präsentation “Innovative Investition in der neuen Zeit der Logistik“. Özsaygılı sprach über die neuen Dienste von Tran.Eu auf der Grundlage von Arbeitsprinzipien und künstlicher Intelligenz. Bei einem weiteren Panel wurden die Auswirkungen der Welterwaermung auf den Logistiksektor diskutiert. In dem Panel nahmen teil, die Vorsitzende des Sustainable Production and Consumption Association (SÜT-D) Prof. Dr. Filiz Karaosmanoğlu, das Regionale Umweltzentrum (REC) Türkei Unal Treasurer und Director Rifat Piri Reis Universitätslektor , Long Distance Kapitän Barbaros Büyüksağnak, bewertete die möglichen Auswirkungen des Klimawandels in der Logistikbranche.

In der zweiten Hälfte des Gipfels wurden folgende Themen behandelt:

  • Industrie 4.0
  • SCM im Logistiksektor
  • Neue Businessmodelle

Der Gipfel, der die Aufmerksamkeit von Medienmitgliedern sowie verschiedener Branchenvertreter auf sich zog, endete in der Hoffnung, dass die Teilnehmer eine Vision in die Zukunft bringen, in der das Bewusstsein für die Auswirkungen der technologischen Entwicklungen auf die Branche gestärkt wird. UTIKAD Logistik-Gipfel wird nächstes Jahr mit verschiedenen Themen und Referenten wiederholt.

Das statistische Ergebnis:

274 Teilnehmer
141 Unternehmen
14 Panelteilnehmer
2 Keynote-Speaker
6 Panel
2 Innovative Investitionssitzungen

Die Präsentation hat Dr. Kadri Bahsi Zielgruppen-gerecht auf Türkisch vorbereitet:

BLOCKCHAIN_LOJISTIK_ve_SCMI

Die Kurz-Präsentation zu COBILITY von Frank Bolten in englischer Sprache:

180919 COBILITY UTIKAD

Zu der Video-Einspielung von Frank Bolten zwei Fotos aus der Perspektive vor Ort und vom Rechner aus.

Und hier geht es zu einer Foto-Galerie von der Veranstaltung. Bewegte Eindrücke zu der Veranstaltung gibt es auf YouTube:

Nach gut einem Jahr im Mindspace am Rödingsmarkt zog der Digital Hub Logistics Hamburg – die „Büro-Heimat“ von CHAINSTEP – in einen eigenen Coworking Space: seit August 2018 lautet die Adresse des Digital Hub Logistics Hamburg: St. Annenufer 2, 20457 Hamburg. Direkt über dem Kaffeemuseum Burg in der Speicherstadt haben die Logistik Startups nun ihre Zelte aufgeschlagen.

Am 30. August wurde gefeiert: „1 Jahr Hub“, „neue Location“ und „neuer „Geschäftsführer Digital Hub Logistics“ – zwei Tage nach dem Event startete Johannes Berg in dieser neuen Funktion. Zu diesem Termin fand sich politische und wirtschaftliche Prominenz im Hub ein: unter anderen gaben sich Angela Titzrath (HHLA) und Senator Frank Horch die Ehre und hoben bei der Paneldiskussion die Bedeutung der Innovationsschmiede hervor. Die Schlüssel wurden dann zur Übergabe zeitgemäß mit einer Drohne in den Hub geflogen (s.Video hier).

CHAINSTEP hatte im Rahmen der Veranstaltung gleich zwei Auftritte: zum einem wurde am 30.8. die gemeinsam mit XAIN und evan gestartete Initiative COBILITY vorgestellt (hier geht es zur Pressemitteilung). Und zum anderen haben Noah Winneberger und Leo Mustafa den „Mit-Hubbern“ den Last Mile Demonstrator vorgestellt.

Am 7. August 2018 fand zweite gemeinsame Webinar von BVL und CHAINSTEP statt – Titel „Erste Schritte zur Umsetzung“. Nach einer kurzen Einführung in die Blockchain Technologie liegt der Schwerpunkt der Präsentation auf drei wesentlichen Schritten bei Umsetzung eines Blockchain-basierten Projektes:

  • Hauptmotivation festlegen
  • Use Case herausarbeiten
  • Technische Implementierung

Im Anschluß folgt eine kurze Analyse zum Status der Blockchain-basierten Projekte im Bereich SCM-/Transportlogistik. Aktuell sind die meisten Projekte durch Marktführer initiiert, gefolgt von infrastrukturellen Projekten (Technik bzw. Plattform). Derzeit gewinnen Konsortium-Ansätze an Bedeutung, hierbei nimmt die Relevanz von öffentlichen Blockchains zu. Gründe hierfür sind das Interesse an dezentralen Governance-Modellen und an Token-basierten Geschäftsmodellen.

Untenstehend sind die YouTube-Aufzeichnung und die Präsentation verlinkt.

Volles Haus, tolles Wetter, sehr gut gelaunte Teilnehmer und ein bemerkenswertes Speaker-Lineup – das war die DISTRIBUTE2018. Tobias Worzyk hatte mit seinem Team die „hands on“ Konferenz zum zweiten Mal in der Bucerius Law School organisiert. CHAINSTEP war gerne erneut als Sponsor dabei.

Auch bei dieser Konferenz konnte man sehr gut sehen, wie schnell die Entwicklung der Professionalisierung der Blockchain-Szene voranschreitet. Zum einen waren die Vorträge der Blockchain-Experten auf einem hohen Niveau, noch beeindruckender war die Zahl der Unternehmensvertreter, die über ihre ersten Schritte mit ihrer Blockchain Strategie berichteten. Hierbei waren so bekannte Firmen wie die TUI, Schenker oder auch Kühne&Nagel.

CHAINSTEP hatte die Gelegenheit mit dem Team MINDCHAINS von der Entwicklung des Prototypen „Last Mile“ zu berichten. Leo Mustafa und Noah Winneberger erläuterten kurzweilig, wie das Projekt aufgesetzt wurde und welche nächsten Schritte angedacht sind.

Den Abschluss der DISTRIBUTE2018 bildete eine von Thomas Worzyk moderierte Paneldiskussion, an der Thomas Müller (contractus), David Klein (Taylorwessing), Sam Liban (The Sun Protocol und auch für CHAINSTEP aktiv) sowie Frank Bolten (CHAINSTEP) teilnahmen. Die Runde war sich einig, dass die Blockchain Infrastruktur-Projekte in den letzten Monaten gut vorangekommen sind, aber realistisch auch noch sehr viel Entwicklungsbedarf besteht.

Wir freuen uns schon heute auf die DISTRBUTE2019, bitte gerne wieder in dieser tollen Location bei dem perfekten Wetter, das wir 2018 hatten.

„Blockchain für Einsteiger – wie die Technologie Ihr Unternehmen verändern kann“ – unter diesem Slogan fand am 30. Mai die Blockchain-Veranstaltung in der Handelskammer Hamburg statt. Der Albert-Schäfer-Saal war mit über 50 Unternehmensvertretern sehr gut gefüllt. Nach der Begrüßung der Gäste durch Christine Stumpf, Vizepäses der Handelskammer Hamburg, wurden die Grundlagen der Blockchain-Technologie von Dr. Ingo Fiedler einfach und verständlich erläutert.

Aufbauend auf dem gemeinsamen Verständnis der Technologie folgten drei Vorträge aus der Praxis, die auf großes Interesse bei den Teilnehmern gestoßen sind. Martin Schreck erläuterte den Einsatz der Ethereum-Blockchain für die Hotelverwaltung in der TUI Group. Sebastian Beyer und Ralf von Rahden berichteten vom CERTIVATION-Angebot, das mit Hilfe von CHAINSTEP realisiert wurde, welches die Echtheit von Zertifikaten auf der Blockchain verwaltet. Im dritten Vortrag berichtete Claus Sprave von LichtBlick SE zum Einsatz von Blockchain bei der Prozessoptimierung im Energiemarkt.

Diese Beispiele bildeten eine gute Grundlage für den Vortrag von CHAINSTEP. Jan Christoph Ebersbach erläuterte darin das Vorgehen bei der Einführung von Blockchain im Unternehmens. Im anschließenden Austausch war der Bedarf nach weiteren Informationen immens. Die ursprünglich veranschlagten 30 Minuten reichten nicht aus und so wurde die geplante Zeit spontan um 15 Minuten verlängert.
Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Ich würde mich freuen, wenn der wichtige Austausch zu Blockchain regelmäßig in diesem Kontext stattfinden würde.